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Montag, 10. Oktober 2016
Fassade
Mir ist Wahrheit sehr wichtig, dass weiss ich. Für mich ist das ein Stück in Richtung "Wer bin ich?". Ich bezeichne diese Überlegungen nicht gern als Selbstfindung, weil mir das zu spirituell klingt.
Wahrsheinlich ist das sehr ironish, da auch ich gelegentlich Fassaden aufbaue. Aber da wir uns die Masken selbst aufsetzen, stellen sie in gewisser Weise trotz dessen, dass sie nicht ehrlich sind, einen Teil von uns selbst dar. Vielleicht verkörpern sie ganz simpel nur den Wunsh, anders zu sein.

Fassade bedeutet nicht immer Lüge, bei mir ist es zumindest oft eine Unterdrückung von Emotionen.
Ist es shon eine Art des Betrugs, wenn wir unsere wahren Gefühle nicht immer zulassen (z.B. um nicht vor anderen zu weinen etc.)? Belügen wir uns dann selbst?



Samstag, 8. Oktober 2016
Wer bin ich?
"Wofür hältst du mich?
Ich bin kein ernster Mensh,
Ich kicher oft, wenn ich ganz allein bin,
Ich bin sehr plemplem." ~Koljah


Vielleicht denkt ihr, dass ich mich jetzt vorstelle, aber das werde ich nicht tun. In diesem Beitrag geht es mehr um die Frage als um die Antwort.*

Würdest du jemanden fragen, wer du selbst bist, würde der Gefragte - wenn er dich kennt - wahrsheinlich nur das Verhältnis, in dem ihr zueinander steht, beshreiben, z.B. "Du bist meine Shwester"etc., du weisst, was ich meine. Kennt der Befragte dich nicht, antwortet er/sie vielleicht mit deinem Geshlecht oder Alter.
Aber diese Antworten geben nur Oberflächlichkeiten und Lebensumstände wider.
Fragst du widerum andere, "Wer bist du?", so hörst du voraussichtlich den Namen einer Person, manchmal noch den Job.
Aber ist es das wirklich, was uns auszeichnet? Ist das die ganze Wahrheit? Reicht das aus, um eine Frage zu beantworten, die eigentlich so komplex ist?
Ich denke, unsere Gedanken und Reaktionen, aber auch Emotionen und Gefühle zeichnen uns besonders aus. Lebensumstände und Körper sind nur ein Teil der ganzen Persönlichkeit.
Die Frage danach, wer mensh selbst ist, lässt sich nicht in einem Satz, sondern vielleicht nach gründlicher Selbstanalyse beantworten, und selbst dann ist es eine eher subjektive Einshätzung.



*Natürlich könnte ich dir, passend zum Thema, mehr über mich erzählen, aber da du sowieso nicht beurteilen kannst, ob ich ehrlich bin, spielt es im Wesentlichen keine grosse Rolle.
Apropos ehrlich, Wahrheit werde ich bestimmt auch noch shreiben.



Der perfekte Mensh?
"Sheiss auf Perfektion, wenn da Leidenshaft ist." ~Sookee

Gibt es den perfekten Menshen?
Wenn es den/die absolut Perfekte*n gibt, dann würde sich jede*r in dessen Gegenwart fehlerhaft vorkommen, denn mensh würde sehen: 'Perfekt sein ist möglich'.
Früher haben mir manche Menshen dieses Gefühl gegeben. Mensh sollte lernen, sich nicht vom ersten Eindruck leiten zu lassen und auch hinter die Fassade zu blicken. Ich habe realisiert, dass jeder seine Eigenarten hat. Und ich bin davon überzeugt, dass das gut so ist. Denn diese machen dich shliesslich aus, sie machen dich einzigartig auf deine ganz persönliche Art.
Wenn es ein absolutes Bild von Perfektion gäbe und alle so wären, dann wären alle gleich. Ich finde das langweilig.Wir können wir folglich froh sein, anders zu sein.
Niemand ist perfekt. Von weiter weg betrachtet könnte mensh sogar sagen, dass wir alle gleich unperfekt sind. Das bedeutet aber nichts anderes, als das alle gleichzeitig unperfekt UND perfekt sind. Denn wenn alle gleichweit davon entfernt sind - wie auch immer ihre Definition davon aussehen mag - dann sind alle gleichzeitg perfekt, weil es niemanden gibt der 'besser' oder 'shlechter' ist.
Es gibt nur anders.




Perfektion
Was ist Perfektion?
Diese Frage stellen sich vielleicht einige. Aber viel interessanter noch: Existiert Perfektion überhaupt?
Weil alle Menshen different sind, stellen sie sich Perfektion vershieden vor, es gibt also eine subtile Ansicht davon. Aber in absoluter Hinsicht? In einer Form, Variante, Ausführung, mit der jede*r übereinstimmen würde?
Shwer vorstellbar. Ich glaube, mensh kann und wird zu allem eine Gegenstimme finden, wen mensh nur lange genug sucht.
Doch Perfektion existiert nur in unserem Kopf. Wenn wir etwas als perfekt erachten, dann ist es noch lange nicht so, wir nehmen es nur als solches wahr. Denn die Wahrnehmung ist ein wichtiger Faktor. Jede*r hat eine andere Wahrnehmung.
Jedes 'Perfekt' ist subjektiv.
Oft sind wir unzufrieden dem, was ist. Meistens mit der Welt, anderen Menshen oder mit uns selbst (Der perfekte Mensh?). Ist diese Unzufriedenheit berechtigt, nur weil uns immer wieder das Gefühl gegeben wird, dass wir selbst nichts verändern können?
(Können wir das tatsächlich nicht? Ist nichts wichtig?)
Perfektion ist unsere Traumvorstellung von einer Realität, die nicht ist und häufig auch nicht erreicht werden kann.
Wenn dein Anspruch - an dich selbst, das Leben, etc. - Perfektion ist, wirst du immer unzufrieden sein. Das heisst nicht, aufzugeben, nach Verbesserung sollte mensh natürlich streben. Aber wie schwer erreichbar deine subjektive Perfektion erreichbar ist, liegt an deinen eigenen Massstäben für eben diese.



Du lebst nur einmal?
Aber was veränderst du, wenn du resignierst, dass nichts ewig ist?
Bestimmt kennst du selbst Personen, welche - wenn auch nur phasenweise - auf den YOLO-Zug* aufgesprungen sind oder hast das Motto selbst shon einmal ausprobiert.
You Only Live Once - Du lebst nur einmal - ist eine denkwürdige Lebensweise.
Den Grundgedanken, Risiken einzugehen, sich etwas zu trauen oder ganz simpel zu tun, worauf mensh im Moment Lust verspürt, finde ich erstrebenswert. Manchen hilft es auch bei Entsheidungen und sie denken sich: 'Yolo, ich mach das jetzt!'
Meiner Erfahrung nach bereut mensh im Nachhinein öfter, etwas nicht getan zu haben, als andersherum.
Wie gesagt, ich bin - im Allgemeinen - davon überzeugt, dass einfach jede*r tun sollte, was diese Person für richtig hält, allerdings sehe ich auch entstehende Komplikationen, vor allem im dadurch resultierendem Konsumverhalten**. Denn ich kenne Leute mit einem übervollen Kleidershrank, die dann trotzdem jedem Trend folgen und sich immer mehr kaufen. Oder andere, die keinen Wert auf die Folgen ihres Konsums legen.
Es sollte nicht 'Kleider machen Leute' heißen, mein Vorshlag wäre 'Kosum macht Lebensumstände'.


*Ich stelle diese Lebensweise gern als Zug dar, auf den Menshen aufspringen. Manche tun dies aus Trendgründen und steigen wieder aus, wenn der nächste Trend kommt.
**An dieser Stelle möchte ich mich von einer Verallgemeinerung distanzieren, nur auf einen Teil aufmerksam machen und ausdrücklich festhalten, dass ich nicht denke, dass das Folgende auf alle YOLO-Befürworter*innen zutrifft.



Freitag, 7. Oktober 2016
Nichts ist für immer.
Denk ruhig mal darüber nach.

Sobald mensh beginnt, länger zu überlegen, kommt mensh unwillkürlich immer wieder zu dem Ergebnis, dass diese Aussage wahr ist. Zumindest ist das bei mir der Fall. Ich glaube, jede*r kommt eines Tages zu dieser Erkenntnis (ob mensh sie für wichtig erachtet, sei dahingestellt).
Manche verdrängen es bewusst und wollen über solche Thematiken nicht nachdenken, doch ich nicht. Meistens zumindest nicht.
Eine Frage, zu der man beim Grübeln kommt, ist:
Wenn nichts für immer ist, was ist dann eigentlich noch von Bedeutung?