Mir ist Wahrheit sehr wichtig, dass weiss ich. Für mich ist das ein Stück in Richtung "
Wer bin ich?". Ich bezeichne diese Überlegungen nicht gern als Selbstfindung, weil mir das zu spirituell klingt.
Wahrsheinlich ist das sehr ironish, da auch ich gelegentlich Fassaden aufbaue. Aber da wir uns die Masken selbst aufsetzen, stellen sie in gewisser Weise trotz dessen, dass sie nicht ehrlich sind, einen Teil von uns selbst dar. Vielleicht verkörpern sie ganz simpel nur den Wunsh, anders zu sein.
Fassade bedeutet nicht immer Lüge, bei mir ist es zumindest oft eine Unterdrückung von Emotionen.
Ist es shon eine Art des Betrugs, wenn wir unsere wahren Gefühle nicht immer zulassen (z.B. um nicht vor anderen zu weinen etc.)? Belügen wir uns dann selbst?
fornever am 10. Oktober 16
|
Permalink
|
3 Kommentare
|
kommentieren
Wir können unsere Gefühle ganz unbewusst verdrängen und unterdrücken, weil sie uns zu peinlich sind.
Dann geht 's um die wahren Gründe des Selbstbetrugs, was dahinter steckt, und da soll man denen auf den Grund gehen wollen. Wenn nicht, belügt man sich selbst.
Interessante Ansicht, aber was ist damit:
Wenn man sich selbst so stark belügt, dass man es glaubt, es für einen selbst also mit Wahrheit gleichgesetzt wird, belügt man dadurch andere beabsichtigt?
Wenn man selbst des Problems nicht bewusst ist, also verdrängt die wahre Gefühle so dass sie ihm auch entkommen, kann man dessen nicht beschuldigt werden, die anderen beabsichtig zu belügen. Er ist der erste an die Reihe, der diesem Selbstvortäuschung zum Opfer fällt